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14 Tage später als gewohnt (wegen der Pfingstage und anderer Veranstaltungen) begann unser traditionelles Vogelschießen. Bereits am vorausgehenden Mittwoch fanden sich ca. 20 Helferinnen und Helfer um über 30 Meter Girlanden zu binden, die dann später unser Eingangstor und den Auswerterstand zierten. Der Abend klang mit einen gemütlichen Beisammensein aus.

Am Donnerstag folgte der Arbeitsdienst. Hier wurden nur noch kleine Restarbeiten durch Arbeitswillige (und einige Zuschauer) erledigt. Viel Arbeit gab es nicht, da durch die vorangegangenen Arbeitsdienste schon fast alles abgearbeitet worden war. Außerdem hatte unser Viermann Grundstück, Stephan Utke (Bobbo), wieder einige Urlaubstage geopfert um die Grundstückspflege zu erledigen. Gegen 19 Uhr gab er dann das Fass Bier frei, welches vom Gildebruder Norbert Krämer gestiftet worden war. Fröhlich klang der Abend aus.

Freitag: Tag des Vogelaufbringens und der Beförderungen. Wie immer pünktlich konnte dieser Abend beginnen. Nach der Begrüßung durch den 1. Ältermann, Dieter Abel, und Abschreiten der  Front der angetretenen Gildebrüder und Gäste aus anderen Schützenvereinen-und Gilden, durch unsere Majestät, wurde der Vogel unter den Klägen einer Marschmusik feierlich auf den Mast heraufgezogen. Der 1. Ältermann merke dazu an, dass das stolze Tier eigentlich viel zu schön sei, um zerschossen zu werden. Anschließend  wurden 24 Gildebrüder befördert und erhielten aus der Hand unserer (noch) Majetät, Alexander Richter, ihre Urkunden. Zum Schluss bat der Präsident des Norddt. Schützenbundes und 1. Vorsitzender des Kreisschützenverbande, Peter Kröhnert, um das Wort. Er dankte dem bisherigen 1. Ältermann Detlef Kuhnke für seine geleistete Arbeit und zeichnete ihn mit der goldenen Ehrennadel aus.  Nach Absingen des „Schleswig-Holstein-Liedes“ hieß es wegtreten zu Kommers. Auch dieser Abend endete dann sehr gesellig.

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Sonnabend: Tag des „Großen Vogelschießens“: Pünktlich um 9 Uhr setzte sich der Festumzug am ZOB in Bewegung um beim 1. Halt vor dem Rathaus die Majestäten und die Ehrengäste abzuholen. Lautstark wies unsere Böllerschützensparte auf dieses Ereignis hin. Der Marsch zu unserem Gildeheim wurde nur durch kleine Stopps in der Stadt, bei denen Erfrischungsgetränke gereicht wurden, unterbrochen. Wie üblich folgte dann zur Stärkung ein herzhaftes Frühstück, bestehend aus Sauerfleisch und Bratkartoffeln. So mit frischen Kräften versehen folgten im offiziellen Teil die Reden und Grußworte der Gäste, die wieder viele lobende Worte für die Gilde und das Schützenwesen fanden. Unter anderem überreichte unser Bürgermeister (und Gildebruder) Dieter Schönfeld ein Schild, dass die Gilde als „Immaterielles Kulturerbe“ (von der UNESCO in das Bundesweite Verzeichnis aufgenommen), ausweist. Das Schießen begann dann durch die Gäste, die die Zitrone herunter holen sollten. Bereits mit dem 2. Schuß gelang es Herrn Dreyer, der zur Belohnung hineinbeißen und eine Geldspende leisten durfte. Ab 15 Uhr wurde dann der Vogel fachgerecht tranchiert. Feder um Feder fielen relativ rasch. Nur der Rumpf war mehr als zäh. Erst um 20.03 Uhr erhielt der Adler den Gnadenschuß und das letzte Stück Holz fiel unter lautem Jubel zu Boden.  Vorletzter Schütze war Gildebruder Jochen Meyer. Den Königsschuß hatte Kurt Blunck abgegeben. Nachdem wieder etwas Ruhe eingetreten war, kam das Kommando sich wieder in Reih`und Glied aufzustellen. In die herrschende Stille verkündete dann Ältermann Dieter Abel den Namen des neuen Königs. Es ist für ein Jahr Friedrich W. Cochanski. Mit Freude nahmen die Gildebrüder diese Inthronisierung zur Kenntnis. Nach der feierlichen Übergabe der Königskette und der Königsschützenkette wurde Weggetreten und es folgten noch einige launige Stunden.

Sonntag ist der Tag des Königsfrühstückes: Wieder fanden sich etliche Gildebrüder mit Ihren Damen auf der Terrasse ein, übergaben der Königin, Nicole Buchert, Blumengeschenke und freuten sich über die gelungenen vergangenen Tage und dass wir wieder einen würdigen König haben. Nach dem wieder besonders gut gelungenen Buffet  folgte noch einige Stunden in netter Runde.

Fazit: Unser Vogelschießen war wieder eine rundherum gelungenen Veranstaltung. Der Dank geht an die Helferinnen und Helfer für die Vorbereitung durch Durchführung dieser arbeitsintensiven Tage, der Böllerschützensparte für die lautstarke Untermalung, den befreundeten Schützenvereinen-und Gilde für ihren Besuch, den Ehrengästen für ihre Teilnahme und die netten Grußworte, dem bisherigen Königspaar, unserer Gildewirtin und ihrer Crew und dem Wettergott, der uns ein Wetter bescherte, wie es besser nicht hätte sein können.

Dem neuen Königspaar wünschen wir viel Freunde in ihrem Amt. Wir sind gespannt, was ihr an Überraschungen für uns bereit haltet.

Nicole Buchert, König Friedrich W. Cochanski, Ingelore Blunk und Königsschütze Kurt Blunk (v.l.n.r.)

Am 17.06.2017 um 20:03 Uhr stand, durch den Königschuss von Kurt Blunk, der neue König der Stadtvogelschützengilde fest. König für das Jahr 2017/2018 ist unser Oberst Friedrich W. Cochanski. Gemeinsam mit seiner Partnerin Nicole Buchert wird er in den kommenden Monaten die Gilde repräsentieren. Unserem ehemaligen König Alexander Richter dankt die Gilde herzlichst für das abgelaufene Königsjahr und die viele Zeit, die Alexander mit seiner Frau Manuela als Königspaar für diese Aufgabe aufgebracht haben.

Ein Resümee des vergangenen Großen Vogelschießen 2017 folgt in Kürze. Einen sehr guten Artikel hat unser Gildebruder Dierk E. Seeburg veröffentlicht. Siehe hier.

Die fleißigen Helfer des Arbeitsdienstes vom 15.06.2017

Die fleißigen Helfer des Arbeitsdienstes vom 15.06.2017

Das Gildegrundstück ist nun, Dank der Hilfe vieler Gildebrüder, sehr gut für das Große Vogelschießen 2017 vorbereitet worden. Auch in diesem Jahr meinte es das Wetter mit uns gut, so dass alle Arbeiten „im Trockenen“ erledigt werden konnten. Für die fleißigen Helfer gab es auch in diesem Jahr ein gestiftetes Fass Bier, was sich die Anwesenden dankbar schmecken ließen. Die Vorbereitungen sind somit abgeschlossen … jetzt kann es starten … das Große Vogelschießen 2017 der Stadtvogelschützengilde von 1595 e.V. Segeberg.

Arbeitsdienst 15.06.2017

k-DSCI1120 k-DSCI1149Einmal im Jahr gibt es den Tag der „Väter“ – Vatertag. Diesen Tag nutzen die Gildebrüer traditionell um sich einem ausgiebigen und auch geselligen Spaziergang durch unsere wunderschöne Heimat zu widmen. Bereits um 7.30 Uhr trafen sich einige Mitglieder und deren Damen im Gildeheim um Kaffee zu kochen und Brötchen mit allerlei Leckereien zu belegen, die von unserem König, Alexander Richter, gestiftet wurden. Nach getaner Arbeit (und einigen Tassen Kaffee) begaben sich die Herren dann zum Parkplatz am Ihlseerestaurant, wo das Treffen aller Teilnehmer angesetzt war. Nach einem kurzen „Stärkungsschluck“ sollte es losgehen. Hier stoppte uns aber unser Gildebruder Lutz Frank (Ihlseerestaurant),, der uns auch noch einen „Kurzen“ als Startschuss mit auf den Weg gab. Dann ging es ca. 100 Meter weiter zu unserem Gildebruder Hartmut Frank, der auch mit einem „Kurzen“ aufwartete. Sodann ging es dann zu Fuß in den Ihlwald, der sich mit wundervollem frischem Maigrün geschmückt hatte, was durch den strahlenden Sonnenschein besonders gut zur DSCI1129Geltung kam. Im großen Bogen wurde der Ihlsee halb umrundet, bevor man sich zu einem Picknick auf einer Lichtung niederließ. Hier warteten schon die Damen mit dem Kaffee, Kaltgetränken und den belegten Brötchen. Rege Gespräche und viel Gelächter zeugten von der guten Stimmung. Nach so einem langen Marsch tat diese Stärkung richtig gut und mit frischen Kräften ging es weiter um den Rest der Tour zu bewältigen, der über den Schwalbenweg (kurzer Halt) unser Gildeheim zum Ziel hatte. Hier angekommen wurden wir von unseren Damen erwartet, mit denen wir dann ein gemeinsames Mittagessen einnahmen und diese Veranstaltung danach bei bester Laune beendeten.

Liebes Königspaar, wir sagen herzlichen Dank für die Ausrichtung dieses schönen Tages und für die Mühe, die Ihr Euch mit der Ausgestaltung gemacht habt. Wir haben die Stunden genossen. Dank sagen wir auch den Damen, die so fleißig geholfen und uns auf unserer Tour so vorzüglich bewirtet haben. Dieser Tag ließ nichts zu wünschen übrig.

Was noch anzumerken ist:

Unsere Terrasse ist jetzt voll beschattet und konnte an diesem Tag ihre Wirkung voll entfalten. Das Verweilen ist sehr viel angenehmer geworden. Die Gilde bedankt sich ganz herzlich bei den Gildebrüdern, die die Vorarbeiten geleistet haben und besonders bei Andrea Daniel, die allein und in mühevoller Arbeit alle Stoffbahnen genäht hat.

 

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